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CHRISTIAN DIOR – COUTURIER DU RÊVE: Ausstellungsbesuch auf der Paris-Exkursion des Fachganges Mode

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Modedesign-Schülerinnen und -Schüler besuchten die DIOR-Ausstellung in Paris

Die Ausstellung CHRISTIAN DIOR – COUTURIER DU RÊVE ist die größte in der Geschichte des Musée des Arts décoratifs und ist somit auch ein spektakuläres Ereignis. Auf den 3000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche des glamourösen Musée des Arts Décoratifs konnten unsere Modeschülerinnen und -schüler die legendären Haute-Couture Roben aus 70 Jahren Schaffenszeit bestaunen: in Themen unterteilt – inklusive passender Illustrationen, Skizzen, dokumentarische Fotografien, Briefe und Manuskripte.

Unsere Schüler in der Dior-Ausstellung

Ausstellungsbesuch unserer Modedesign-Schülerinnen und -Schüler

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Die Ausstellung widmet sich dem Leben und Schaffen von Christian Dior sowie dem gesamten Universum der Weltmarke und zeigt die innovative Formsprache des NEW LOOK über Dekaden. Das Credo des Couturiers „ Er wollte Frauen schöner und dadurch glücklicher machen“ klingt heute zwar einfältig, dennoch war es nach dem Krieg eine Liebeserklärung an das Leben. Sein Prinzip, sich mit einem Sinn für Schönheit und ästhetischer Perfektion des NEW LOOK über die Depression der Vergangenheit hinwegzusetzen und eine neue Ära einzuleiten, schenkte ihm internationale Anerkennung.

Der Erfolg von Dior beruht jedoch auch auf seiner geschickten Marketingstrategie mit Lizenzvergabe für Kosmetika, Strümpfe und Accessoires. Sein erstes Parfum MISS DIOR brachte er bereits 1947 auf den Markt. Es ist bis heute erhältlich.

COLORAMA zeigt Modelle und Accessoires nach Farbspektren aus den Jahren 1949, 1950. 1989, 2009, und 2012.

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Die Modernität des Dior-Looks zeigt sich sehr eindrucksvoll in einem monumentalen Raum mit  schlichten Musselin-Modellen der Schneiderinnen, Prototypen in der Vorstufe der Roben, auf denen noch Abnäher, Nähte und Linien gekennzeichnet sind.

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Es ist durchaus bemerkenswert, dass Dior seinen Beruf als Couturier nur zehn Jahre lang ausübte – er begann 1947 und starb an einem Herzinfarkt 1957. Dennoch ist sein Stil unsterblich geblieben.

Nach dem Tod von Christian Dior 1957 übernahmen zahlreiche Designer die Modeleitung. Yves Saint Laurent (1958 – 1960) über Gianfranco Ferré (1989 – 1997), John Galliano (1997 – 2011), Raf Simons (2012 – 2015) und seit Juli 2016 Maria Grazia Chiuri. Den Designern wird in der Ausstellung ein eigener Bereich gewidmet, die ein souveränes Gefühl der Zeitlosigkeit des Dior-Stils vermitteln.

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Der letzte Raum ist im Stil eines Ballsaals inszeniert, der an den Glanz von Versailles erinnert. Hier wurden Abendroben wie Heiligenfiguren auf auf meterhohen Podesten positioniert, ein Lichtspiel an der Decke animiert einen funkelnden Goldregen, der über die Kleider herabrieselt.

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