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Bildungs- und Kulturaustausch mit Designern aus Kamerun

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Wir freuen uns ganz besonders, zum Auftakt dieses neuen Schuljahres zwei Designer aus Kamerun – Bruno Arbouzam Keneque und Benedicte Atonkumu Yeleza – zum Bildungs- und Kulturaustausch in unser Modedepartment aufzunehmen.

Diese Förderinitiative zur Professionalisierung ergibt sich aus unserer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Centre des Créateurs de Mode du Cameroun CCMC und durch die Unterstützung des Goethe-Instituts und des Institut Français.

Im Rahmen des seit 2009 von Yves Eya‘a, Leiter des Centre des Créateurs (CCMC), ins Leben gerufene „Forum des Métiers de la Mode et du Design“ in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé unterstützt unsere Modeabteilung mit Spezialisten aus den Fachgebieten Entwurf, Schnittgestaltung, Fertigungstechnik, Computergrafik und Präsentation die Qualifizierung von Designern. Die Designer mit den besten Arbeitsergebnissen qualifizieren sich zur Teilnahme an der großen Fashionshow während der kamerunischen Modewoche. Eine internationale Jury prämiert die besten Modedesigner mit dem Preis TALENTS DE CRÉATEUR, einer Bildungsreise in die Modemetropolen Berlin und Paris.

Das Ziel dieser Förderung besteht in der beruflichen Weiterbildung sowie der internationalen Vernetzung des kamerunischen Modemétiers. Der nachhaltige Bildungs- und Kulturdialog mit dem Centre des Créateurs de Mode du Cameroun (CCMC) und der BEST-Sabel Designschule soll langfristig zur Stärkung der eigenen Fachkapazitäten führen und zur Entwicklung einer textilen Infrastruktur in Kamerun beitragen.

 

Die Kollektionen der Gewinner:

BENEDICTE ATONKUMU YELEZA und BRUNO ARBOUZAM KENEQUE

Das Thema des diesjährigen „Forum des Métiers de la Mode du Cameroun“ hieß AFROPUNK. Die beiden Designer interpretierten die Symbolsprache und den spirituellen Hintergrund im Hinblick auf die traditionellen Werte und deren moderner Interpretation.

 

Benedicte gestaltete ihre Kollektion MINGAZI STYLE in einer Siebdrucktechnik.

Bruno setzt Akzente mit aufwendigen grafischen Stickmustern, die sich sowohl mit dem Phänomen der Skarifizierung, der Ziernarben als Körperschmuck auseinandersetzen als auch mit dem Stellenwert der Masken in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Mit seiner Farbauswahl bezieht der Designer Stellung zu der Symbolsprache der Farben: Gelb steht synonym für den Stolz der Seele und Schwarz für das Mystische.

Weitere Informationen zu unseren interkulturellen Projekten unter:

http://www.designschule-berlin.de/fordern-sie-den-interkulturellen-bildungsdialog
http://www.designschule-berlin.de/eco-synergies-2
http://www.designschule-berlin.de/transformart
http://www.designschule-berlin.de/obom

 

Für inhaltliche Fragen rund um den Bereich Modedesign steht Dir zu Verfügung:
Susanne Kreuz, Fachleiterin Modedesign
kreuz@best-sabel.de

Über allgemeine Fragen zu unseren Ausbildungen freut sich:
Michaela Blumtritt, Ausbildungsberatung
030 428491-91
beratung@best-sabel.de

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