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Aus der Perspektive eines heutigen Foto-Schülers: Der Fotointensivkurs

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Fotointensivkurs-BEST-Sabel-Designschule_2017
Der Berufswunsch Fotograf zerplatzte fast, als sich sein Praktikum zum Reinfall entwickelte. Dann entschied sich Ruben, am Fotointensivkurs der BEST-Sabel Designschule teilzunehmen. Heute sitzt der 19-Jährige in der Fotoklasse. Wie es dazu kam, erzählt er uns.

Ruben, seit September bist du in der Ausbildung zum Fotodesigner. Dein Traumberuf?

Ich war zwar interessiert am Beruf des Fotografen, aber nach einem eher erfolglosen Praktikum bei einem Werbefotografen war ich mir überhaupt nicht mehr sicher, ob der Beruf tatsächlich etwas für mich ist.

Und doch bist du heute Fotoschüler an der BEST-Sabel Designschule. Was hat dich überzeugt?

Um noch einmal einen intensiveren Einblick in die Ausbildung selbst zu bekommen, habe ich mich im Internet nach einem Intensivworkshop umgesehen. Dabei bin ich auf den Fotointensivkurs bei BEST-Sabel gestoßen. Da er beinahe alle Bereiche der Fotografie umfasste, war ich sofort interessiert. Also habe ich spontan entschieden mich anzumelden, auch wenn der Weg aus meiner Heimatstadt Frankfurt recht weit war.

Welche Techniken und Fähigkeiten hast du während des Kurses gelernt?

Zunächst sind wir die Grundlagen der Fotografie durchgegangen, also ISO, Blende und Verschlusszeit, um einen Eindruck zu bekommen, auf was alles zu achten ist. Fotografieren ist eben doch nicht einfach nur “knipsen“ oder der Automatikmodus. Mit diesem Hintergrundwissen haben wir ein paar Bilder gemacht und sie anschließend in Photoshop bearbeitet.

Später sind wir zur analogen Fotografie übergegangen. Dieser Teil des Kurses hat mir besonders gut gefallen. In unserer kleinen Gruppe sind wir losgezogen, um einen Schwarz-Weiß-Film zu belichten. Unsere Filme haben wir dann selbst entwickelt und die Bilder in der Dunkelkammer abgezogen.

Um einen Einstieg in den Umgang mit den Vergrößerungsapparaten und den Entwicklerchemikalien zu bekommen, haben wir vorher sogenannte Fotogramme erstellt. Dabei legt man Gegenstände auf Fotopapier und belichtet dieses für eine bestimmte Zeit. Nach dem Entwickeln entstehen zweidimensionale Abbilder der aufgelegten Objekte.

Gab es einen besonderen Moment im Kurs, an den du gerne zurückdenkst?

Definitiv. Einerseits war ich total begeistert, als sich mein erstes selbst belichtetes Bild in der Entwicklerlösung abzeichnete. Das war ein totales Erfolgserlebnis. Den gesamten Vorgang vom Betätigen des Auslösers über das Entwickeln des Films und das anschließende Vergrößern mitzuerleben hat mich besonders gereizt.

Andererseits gefiel mir die Arbeit mit Photoshop sehr. Was man im Nachhinein mit einem Foto alles anstellen kann, ist echt unglaublich.

Aber auch die Gruppe an sich hat mir echt gut gefallen. Die Stimmung war stets gelassen und gut. Man konnte zusammen Ausflüge machen und hatte nicht das Gefühl, dass es eine “Pflichtveranstaltung“ war. Trotzdem wurde konzentriert und interessiert gearbeitet.

Ruben_Rheinlaender_2017

Ruben Rheinländer, Porträt von Zainab Chahour (Fotodesignerin Jahrgang 2015)

Was konntest du aus dem Fotointensivkurs für dich persönlich mitnehmen?

Der Beruf des Fotografen ist nicht immer einfach und sehr vielseitig. Aber gerade das macht das Ganze so interessant. Es wird nie langweilig. Schon während des Kurses stiegen mein Interesse und Spaß an der Sache von Mal zu Mal. Ich wusste vorher gar nicht, wie weitreichend der Beruf des Fotografen eigentlich ist. Am Ende des Kurses war ich so überzeugt, dass ich das Angebot, hier an der Designschule eine Ausbildung zu machen, nicht ausschlagen konnte.

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